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Erstes Interreligiöses Fest in Olten

Erstes Interreligiöses Fest in Olten

Stadt Anzeiger Olten
25. November 2016
Olten
Stadt Anzeiger Olten
Stadt Anzeiger Olten
25. November 2016, Olten

Am Samstag, 12. November lud der Anatolien Kulturverein zum 1. Interreligiösen Fest in Olten, dem Nachfolger des Noah Festes, ein. Unter den 40 Gästen befanden sich unter anderen auch Thomas Marbet, Stadtrat von Olten und Kantonsrat SP, der jüngste Solothurner Kantonsrat Jonas Hufschmid (CVP) und für die Solothurner Interkonfessionelle Konferenz SIKO Theres Mathys und Brigitta Köhl. Letztere ist auch Präsidentin des christkatholischen Kirchgemeinderats in Olten.

Die Ehrengäste dieses Abends waren jedoch drei junge Flüchtlinge aus Afghanistan, welche der Verein eingeladen hatte. Das Fest fand über den Dächern von Olten in der Cafeteria der Stiftung Arkadis an der Aarauerstrasse statt. In einer ungezwungenen Atmosphäre gab es neben kulinarischen Köstlichkeiten auch anatolische Livemusik und zum Dessert das Noah-Müesli. Zu dieser Veranstaltung haben die Vereinsmitglieder Nachbarn, Freunde und Bekannte aus verschiedenen Kulturen und Religionen eingeladen.

Gökhan Karabas, Sprecher des Anatolien Kulturvereins, begrüsste die Gäste und erinnerte daran, dass es bei diesem Anlass darum gehe Vorurteile und Barrieren abzubauen sowie Gemeinsamkeiten zu entdecken.

Der Oltner Stadtrat Thomas Marbet hiess die Gäste im Namen der Stadt willkommen und betonte, dass dieses interreligiöse Zusammentreffen zeige, wie wichtig das friedliche Zusammenleben ist und, dass der Dialog möglich ist.

Kantonsrat Jonas Hufschmid äusserte seine Gedanken zum Zusammenleben verschiedener Religionen. Er erwähnte, wie sehr er von der goldenen Regel der Weltreligionen beeindruckt ist. Denn die besagt, dass die Weltreligionen sich in einem Grundsatz einig sind: «Behandle andere Menschen so, wie du von Ihnen selbst behandelt werden willst.» Er wies darauf hin, dass wenn jeder Mensch sich an diese Regel halten würde, es auf der ganzen Welt Frieden gäbe.

Die Delegierte der Interkonfessionellen Konferenz SIKO Brigitta Köhl machte darauf aufmerksam, wie wichtig der interreligiöse Dialog in Zeiten wie diesen sei. Nationalrat Philipp Hadorn betonte in seinem Statement die Notwendigkeit und Wichtigkeit des interkulturellen und interreligiösen Dialogs und erzählte dazu von seiner Erfahrung mit Flüchtlingen. «Obwohl Menschen mit verschiedenen Nationalitäten und Kulturen als Asylanten unter einem Dach lebten, war es eine sehr friedliche Atmosphäre in diesem Haus.»

Impressionen

Gäste beim 1. Interreligiösen Fest in Olten

Gäste beim 1. Interreligiösen Fest in Olten

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